Rundfunkübertragung eines katholischen Gottesdienstes aus der St.-Willehad-Kirche, Wangerooge, am 17. August 2003 durch

Zelebrant und Prediger: Pfarrer Kurt Weigel

Gästechor und Instrumentalisten des Urlauber-Seelsorgeteams von St. Willehad

Musikalische Leitung und an der Orgel: Heinrich Deboi

Kirchliche Leitung: Pastoralreferent Michael Prior

Lektoren: Jens Füllbier, Bernhard Hamacher, Doris Nolden, Ursula Pohler, Bergit Siemens

Instrumentalisten: Magdalena Abrams (Klarinette), Heinrich Deboi (Orgel), Mechthild Ebbersmeyer (Querflöte), Viola Schlüter (Alt-Saxophon), Irina Thrin (Klavier), Marita von der Weiden (Gitarre), Hanna Zumsande (Violine)

Gesangssolisten: Eva-Maria und Günther Haußmann

Bereits viele Monate zuvor besprechen Pfarrer Kurt Weigel und Kirchenmusiker Heinrich  Deboi die liturgische Gestaltung des Gottesdienstes. Texte und Lieder werden ausgewählt,  anschließend wird das Sendemanuskript verfasst und vom Rundfunkbeauftragten genehmigt.
Eine Woche vor der Übertragung steigt die Spannung; der Gästechor studiert unter der Leitung von Heinrich Deboi und mit Irina Thrin am Klavier in drei Proben die Lieder und Gesänge ein, die während des Gottesdienstes als Chorwerke oder gemeinsam mit der Gemeinde gesungen werden.
Am Vortag der Sendung trifft der Übertragungswagen mit einer Frachtfähre auf der Insel ein und fährt mit Sondergenehmigung zur St.-Willehad-Kirche. Die Techniker installieren die Mikrofone und Stative sowie die Telefonleitung, über die der Kontakt zum Funkhaus in Bremen hergestellt wird. In der Vorabendmesse findet eine "Generalprobe" für die Sendung statt, bei der nochmals genau die Zeit gemessen wird.
Nach der gelungenen Übertragung löst sich die Spannung: Chorleiter und Organist Heinrich Deboi, Rundfunkbeauftragter Michael Prior, Tontechniker Dietmar Gode und Redaktionsassistentin Sybille Baschta sind erleichtert. Auch die mitwirkenden Instrumentalistinnen (Mechthild Ebbersmeyer, Querflöte, und Marita von der Weiden, Gitarre) freuen sich, dass sich die Mühen gelohnt haben.
Nach der Sendung scharen sich viele Interessierte und Gratulanten um den Ü-Wagen. Dennoch gilt es, schnell zusammenzupacken, damit die Frachtfähre für die Rückfahrt nicht verpasst wird.
Bei Radio Bremen laufen die Drähte heiß; zahlreiche Zuhörer melden sich, um sich für die ansprechende Predigt und die mitreißende Musik während des Gottesdienstes zu bedanken. Viele möchten einen Umschnitt der Sendung, um die Texte und Klänge erneut nachvollziehen zu können.