Karwochenthemen und -lieder

1997

Von einem Baum kommt der Tod

von einem Baum kommt das Leben.

Herr, unsre Hoffnung ist am Kreuz erschienen

1998

Ihr sollt meine Zeugen sein

Gerufen zum Glauben

1999

Leben zwischen Kreis und Kreuz

Wir kreisen um das Leben

2000

Mauern

Stein auf Stein geschichtet

2001

Widerstand und Ergebung

Widerstand, Ergebung?

2002

Licht und Schatten

Wechselnde Pfade, Schatten und Licht

2003

Leiden-schaft

Geist des Herrn, entfache die Glut

2004

Gefährliche Erinnerung

Erinnere dich

2005

Heruntergekommen

Heruntergekommen

2006

Sieben Farben hat das Licht

Willst du die Farben des Himmels entdecken

2007

L(i)ebe die Fragen

Ich frage mich

2008

Geheimnis des Glaubens

Deinen Tod, o Herr, verkünden wir

2009

Opfer

Gib von dir, spricht er

2010

Hoffnungsträger

Die Hoffnung

2011

Lebensgefährte(n)

Das Leben ist ein Wandern

2012

Ohn-Macht

Seht, welch ein Tausch

2013

Sei getreu bis in den Tod

Vertraue mir, ich traue dir

2014 Auf-Stand Steh auf
2015 Im Anfang: das Ende, im Ende: der Anfang Im Leben schläft das Ende
2016 Alles hat seine Zeit Alles hat seine Zeit
2017 Worte bewegen Worte...
2018 Suche Frieden Jerusalem

 

Die Texte der Karwochenlieder stammen bis 2015 von Pfarrer Kurt Weigel, die Vertonungen von Markus Pytlik. Sie sind teilweise im Strube-Verlag veröffentlicht. Ab 2016 stammen die Texte von Pfarrer Egbert Schlotmann, die Vertonungen ab 2018 von Heinrich Deboi.

 

1997: Herr, unsre Hoffnung ist am Kreuz erschienen

Refr.: Herr, unsre Hoffnung ist am Kreuz erschienen, und Blätter grünen aus dem toten Holz.

1. Du hast das Kreuz, das schwärzeste, getragen bis in die Tiefe der Verlorenheit.

Wir können mit dir unser Leben wagen, weil deine Liebe uns dazu befreit.

2. Das Neue wächst, das Alte ist vergangen mit der Verzweiflung und dem falschen Stolz.

Mit deinem Sieg hat alles angefangen, das Holz des Kreuzes wird des Lebens Holz.

3. Wir sind berufen, Hoffnung auszusäen, dass jedes Kreuz ein Samenkorn gewinnt,

und für das Glück der Menschen einzustehen, die ohne Glück und ohne Hoffnung sind.

4. Lass uns ein weites Netz der Hoffnung binden von Herz zu Herz und um die ganze Welt,

dass viele mit uns zu der Freiheit finden, die wie ein Glanz in unser Leben fällt.

 

1998: Gerufen zum Glauben

Gerufen zum Glauben, gerufen zur Hoffnung, gerufen zur Liebe, gerufen als Zeugen!

Gerufen zum Glauben, Herr, gib Vertrauen!

Gerufen zur Hoffnung, Herr, gib Geduld!

Gerufen zur Liebe, Herr, gib uns Feuer!

Gerufen als Zeugen, Herr, gib uns Mut!

 

1999: Wir kreisen um das Leben

1. Wir kreisen um das Leben. Wir kreisen um den Tod. Das Weltenrad sich drehet. Am Kreuz hängt Gottes Sohn.

2. In allem ist die Sehnsucht nach Heil und Paradies. Der Tod durchkreuzt das Leben, die Hoffnung uns verließ.

3. Ein Riss geht durch die Schöpfung. Ein Riss geht auch durch uns. Wer bringt uns denn die Rettung? Wer hilft uns aus dem Tod?

4. In uns lebt eine Sehnsucht nach einer neuen Welt. Die Liebe ist die Brücke, das Dunkel wird erhellt.

5. Im Ende lebt der Anfang. Gott selber sprach das Wort. Vorbei ist alles Bangen. Im Tod ist Neugeburt.

Refr.: Den Tod überleben wird einer allein. Das Blatt wird sich wenden, für uns wird Leben sein.

 

2000: Stein auf Stein geschichtet

Refr.: Stein auf Stein geschichtet, Mauern aufgerichtet. Mauern, die engen und bedrängen, Mauern, die nützen und beschützen.

Werd ich die Türen finden, die dich und mich verbinden? Wenn wir die Mauern überspringen, werden wir Lieder singen.

1. Die Tore stehen offen schon. Die große Stadt erwartet ihn.

„Hosanna“ rufen Groß und Klein, „Hosanna, du bist Davids Sohn“.

2. Wer wälzt vom Grabe weg den Stein? Wer holt mich aus dem Grab heraus?

Wo Mauern sind, wo Schuld verschließt: Du, Herr, gehst mit ins Grab hinein.

3. Schon ewig steht die Mauer da. Sie lauscht auf meine Klagen hin.

Ich schreie stumm, sie nimmt es auf und schweigt zu dem, was ist und war.

4. Verworfen wurde einst der Stein, der vielen ein Zuhause gab.

Zu Diensten er den Menschen war. Nun wird er bald verraten sein.

5. Kalt ist die Wand, hart ist das Herz. Nichts dringt durch Todesmauern ein.

Der Sohn zerbricht am Kreuzesholz. Schau hin, du Mensch, fühlst du den Schmerz?

6. Noch nimmt die Mauer uns die Sicht. Noch wütet Tod und alles schweigt.

Der Vorhang reißt, die Mauer birst und plötzlich wird ein Haus aus Licht.

7. Die große Stadt, sie leuchtet weit. Die Völker strömen hin zum Licht.

Die dunklen Mauern leuchten heim. In ihnen: Gottes Herrlichkeit.

8. Nun ändert sich der Welten Lauf, denn Christus wohnt in unserer Stadt.

Sein Sieg verleiht uns neue Kraft und keine Mauer hält uns auf.

 

2001: Widerstand, Ergebung?

Refr.: Widerstand, Ergebung? Wer sagt mir, was richtig ist?

Widerstand, Ergebung! Wer sagt mir, was wichtig ist?

1. Bequem sich im Sessel verdrücken. Den Mund halten, nicht sich verbrennen. Im Strom mit den anderen schwimmen. Die Augen und Ohren verschließen.

2. Steh auf, wenn so viele verschlafen! Geh hin, wenn da einer erdrückt wird! Sag nein, wenn die Ja-Sager ducken! Halt stand, wenn die anderen fliehen!

3. Entscheide dich, wag auch den Fehler. Gib hin, wenn das Herz drängt zu geben. Bleib treu dir und geh deine Wege. Lass los alle Mächte, die halten.

4. Einer stand auf, verlor alle Angst. Er wagte, die Liebe zu leben. Ergeben dem Vater am Ende zeigt er dir, was richtig und wichtig.

 

2002: Wechselnde Pfade, Schatten und Licht

Refr.: Wechselnde Pfade, Schatten und Licht, alles ist Gnade, fürchte dich nicht.

1. Wechselnde Pfade, wer sagt mir: Woher? Wechselnde Pfade, wer sagt mir: Wohin?

Schwester und Bruder, begleitest du mich? Christus, sei du meinen Wegen ein Licht!

2. Schatten und Lichter, sie gehen mit dir. Schatten und Lichter, was sagen sie mir?

Dunkel die Tage der Trauer und Angst. Christus, sei Licht in den Tagen der Last.

3. Alles ist Gnade, die Tage voll Nacht? Alles ist Gnade, die Tage voll Nacht?

Tage und Jahre, sie ziehen dahin. Christus, du Licht, gib den Zeiten den Sinn.

4. Fürchte dich nicht, denn er stirbt auch mit dir. Fürchte dich nicht, denn er lebt auch mit dir.

Gott sprach das Wort und erweckt IHN vom Tod. Christus, mein Licht in den Zeiten der Not.

 

2003: Geist des Herrn, entfache die Glut

Refr.: Geist des Herrn, entfache die Glut, Geist des Herrn, erwecke den Mut!

Leidenschaft ist Liebeskraft, die Leben schafft, die Leiden schafft.

1. Geh in die Stille und kehr ein bei dir. Lausche nach innen; was regt sich in dir?

Spüre den Atem, der Leben dir schenkt, warte auf Worte, tief in dich gesenkt.

2. Geh in die Worte, hör an, was er spricht. Der selbst das Wort ist, hat ein Wort für dich.

Spüre im Herzen, was er zu dir sagt. Folge den Spuren, dann keimt seine Saat.

3. Geh in die Spuren, entdeckt den Weg, folge den Schritten, die er selbst gelebt.

Wahr mach die Worte, die du dann gehört. Tat wird das Wort, das das Leben vermehrt.

4. Geh in die Taten, dann geht er mit dir, Taten, die führen, vom Ich hin zum Wir.

Liebe will leben, wie Christus gelebt: Zeugen der Liebe, die Welten bewegt.

5. Geh in die Welt, ist der Weg noch so hart. Folge der Liebe, der Spur, die dir sagt:

Wo Gottes Geist lebt, lebt auch Leidenschaft. Was dir auch Leid schafft: Dich trägt Gottes Kraft.

 

2004: Erinnere dich

Refr.: Was einmal war, das kann  heute wieder sein. Erinnere dich, erinnere mich.

Was heut nicht ist, kann schon morgen wieder werden. Erinnere dich, erinnere mich.

Gefährlich wird werden, was du verdrängst! Erinnere dich, erinnere mich.

Gefährlich wird sein, wenn du nicht denkst! Erinnere dich, erinnere mich.

1. Wer hat dich geschaffen? Wer hat dich geborn? Wer schenkte dir Freude? Wer trieb dich zum Zorn?

Wer hat dich geschlagen? Wer hat dich geliebt? Wer lehrte dich beten? Wer lehrte dich Krieg?

2. Was hat dich gebildet? Was hat dich verletzt? Was hat dich beruhigt? Was gab dir den Rest?
Was hat dich begeistert? Was hat dich gestört? Was hat dich besessen? Was hat dir gehört?

3. Wer lehrte dich glauben? Wer gab dir Vertraun? Wer zeigte dir Christus? Wer schaffte dir Raum?

Wer ließ dich erröten? Wer gab dir den Mut? Wer hat dich verspottet? Wer nannte dich gut?

 

2005: Heruntergekommen

1. Wenn Menschen laut jubeln, weil Gott kam zur Welt, in Jesus erfahren, was Dunkel erhellt, zu leben versuchen, was damals begann, dann stimmen sie ein in den alten Gesang:

Heruntergekommen ist er!

2. Wenn Menschen sich sehnen nach Liebe und Glück und nichts davon finden, kein einziges Stück, und schließlich sich flüchten in Drogen und Schnaps, dann stimmen wir ein den alten Gesang:

Heruntergekommen sind sie.

3. Wenn du ohne Arbeit, kein Zimmer, kein Geld, und musst auf die Straße, die wird dir zur Welt, verzweifelt und wütend, am Boden zerstört. Stimmt du dann mit ein in den alten Gesang:

Heruntergekommen bin ich?

4. Wenn alle dir sagen: Es hat keinen Zweck! Und alle nur denken: Jetzt nur nichts wie weg! Und du bleibst doch stehen, läufst nicht hinterher, dann stimm ich nicht ein in den alten Gesang:

Heruntergekommen ist der.

5. Wenn Jesus vom Vater so spricht wie ein Sohn und viele dann lästern, das sei doch ein Hohn; der müsste verschwinden, der müsste ans Kreuz, dann stimmen sie ein in den alten Gesang:

Heruntergekommen ist er!

6. Wenn Jesus am Kreuze im Sterben verzeiht, der Vater dem Toten das Leben verheißt, dann jubelt der Erdkreis IHM Ehre und Preis, dann stimme mit ein in den alten Gesang:

Heim ist gekommen der Herr!

7. Wenn Menschen vergeben, einander verstehn, dem Wort Jesu folgen, den Weg mit ihm gehen, dann ist er lebendig in Brot und in Wein, dann stimmen die Worte des alten Gesangs:

Heruntergekommen ist er!

 

2006: Willst du die Farben des Himmels entdecken

Refr.: Willst du die Farben des Himmels entdecken, suche den Schöpfer von Himmel und Erde.

Willst du die Farben des Himmels entdecken, suche nach Jesus, der Licht ist vom Licht.

1. Gehe hinein in die Tiefen der Menschen, wo Böses brütet, Gewalttat und Krieg.

Dort, wo kein Licht ist, erlöschen die Farben, jegliche Hoffnung auf Leben versiegt.

2. Gehe hinein in die Kälte der Menschen, wo alles schweiget, was liebte und litt.

Niemand vermag dieses Eis zu zerschmelzen, aber die Sonne bringt Wärme zurück.

3. Er ging hinein, Jesus, Bruder der Menschen, hin in die Schwärze von Nacht und von Tod,

leuchtet im Herzen, die sehnsüchtig warten, endet den Hass und beendet die Not.

4. Er ging hinein, Jesus, Retter der Menschen, hin in die Kälte, wo alles erstarrt.

Farblose Menschen erstrahlen im Lichte. Jetzt wärmt der Frühling, was kalt ist und hart.

5. Jubelt, ihr Menschen, seht dort Gottes Zeichen! Gott weckt, was tot ist, bringt Leben und Licht.

Hoffnungsvoll leuchtet der Bogen am Himmel: Singt Halleluja und fürchtet euch nicht!

6. Finsternis strahlt nun in vielfarbgem Leuchten. Menschen, steht auf, denn die Liebe erstand!

Höhen und Tiefen verbindet der Bogen. Christus am Kreuz wird als Sieger erkannt.

 

2007: Ich frage mich

Ich frage mich und ich weiß keine Antwort. Ich frage mich.

Ich frage dich, und du hast keine Antwort. Ich frage dich.

Ich frage Gott und er gibt keine Antwort. Ich frage Gott.

Refr.: Liebe die Fragen, lebe die Fragen. Liebe das Leben, lebe die Liebe. Eines Tages wächst du in die Antwort, eines Tages erlebst du den Sinn.

Eines Tages erfährst du die Antwort. Eines Tages erlebst du den Sinn.

 

2008: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir

1. Er starb den Tod, den alle sterben. Er gab sich hin am Kreuz für uns. Im Sterben gab er neues Leben. O Mensch, schau hin: Er rettet dich. Das ist das Geheimnis unsres Glaubens:

2. Gott weckte ihn aus Tod zum Leben, aus Todesdunkel hin zum Licht. Sein Tod hat Hoffnung uns gegeben. Die Welt erstrahlt im Morgenlicht. Das ist das Geheimnis unsres Glaubens:

3. Wer Christus glaubt, wird Leben finden. Er geht voraus, wir folgen ihm. Was noch verborgen, wird einst sichtbar. Wir sehen ihn von Angesicht! Das ist das Geheimnis unsres Glaubens:

Refr.: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.

 

2009: Gib von dir, spricht er

1. Weil er es wagte, die Liebe zu leben, die in ihm lebte von Anbeginn an, war er der Sohn, den der Vater uns sandte, göttliches Lied, das auf Erden erklang:

2. „Gott ist die Liebe und Gott will das Leben.“ So hieß die Botschaft, die täglich er sang. Tief drang das Lied in die Herzen der Menschen, drängte so manchen vom Wort hin zur Tat.

3. Alles gab er uns und alles verlor er; liebte uns Menschen bis hin in den Tod. Hing dann am Kreuz und vergab noch im Schreien: „Vater, vergib, und sieh an ihre Not.“

4. Nichts wird uns bleiben, was immer wir halten; alles verlierst du, was du nicht verschenkst. Liebe dich selbst, aber lieb auch die Menschen. Folg Jesu Spuren, er geht dir voran!

Refr.: Gib von dir, spricht ER. Nimm von mir, sprech ich. Gib für mich, spricht ER. Nimm für dich, sprech ich. Gib dich hin, spricht ER. Nimm mich mir, sprech ich.

Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin und lass dir’s wohl gefallen.

 

2010: Die Hoffnung

1. Verzweiflung, sie zieht dich hinunter ins Grab. Verzweiflung, sie sagt: Gib dich auf!

Die Hoffnung, sie ist uns ins Herz eingesenkt. Die Hoffnung, sie sagt: Es wird gut!

2. Die Trauer, sie zieht dich hinunter ins Grab. Die Trauer, sie sagt: Es ist aus!

Die Hoffnung, sie ist uns ins Herz eingesenkt. De Hoffnung, sie sagt: Gib nicht auf!

3. Die Bosheit, sie zieht dich hinunter ins Grab. Die Bosheit, sie sagt: Nichts ist gut!

Die Hoffnung, sie ist uns ins Herz eingesenkt. Die Hoffnung sie sagt: Kehre um!

4. Der Tod zieht Jesus hinunter ins Grab. Der Tod, er sagt: Du bist mein!

Die Hoffnung, sie ist uns ins Herz eingesenkt. Die Hoffnung, sie sagt: Lebe auf!

5. Der Vater, er zieht ihn heraus aus dem Grab. Der Vater erweckt ihn vom Tod.

Die Hoffnung, sie ist uns ins Herz eingesenkt. Die Hoffnung, sie singt: Jesus lebt!

 

2011: Das Leben ist ein Wandern

Das Leben ist ein Wandern vom Anfang bis zum Ziel. Der Wege sind viele, wo führen sie hin?

Gefährte im Leben, Gefährte im Tod: Begleite uns Menschen in Freude und Not! Wir folgen den Spuren, der Fährte zum Licht. Du lebst mit, du stirbst mit, du unser Herr Christ.

 

2012: Seht, welch ein Tausch

Seht, welch ein Tausch! Wer Macht hat, verliert sie. Der Schwache wird stark.

1. Die Liebe macht stark. Der Sohn liebt die Kleinen. Die machte er groß. Da staunten sie alle sie alle. Sie haben’s gesehn!

2. Die Liebe macht stark. Der Sohn liebt die Armen. Die machte er reich. Da staunten…

3. Die Liebe macht stark. Der Sohn liebt die Kranken. Die machte er heil. Da staunten…

4. Die Liebe macht stark. Der Sohn liebt den Vater. Der ist seine Kraft. Da staunten…

5. Die Liebe macht stark. Der Sohn lebt die Liebe. Sie ist seine Macht. Da staunten…

6. Die Liebe macht stark. Der Sohn sieht das Ende. Und ohnmächtig stirbt er. Da staunten…

7. Der Liebe macht stark. Der Sohn gibt sein Leben. Er gibt es dahin. Da staunten…

8. Die Liebe macht stark. Der Sohn ist der Sieger, der Tod ohne Macht. Da staunten…

9. Die Liebe macht stark. Der Sohn ist der Zeuge. Wir folgen ihm nach. Da staunen sie alle. Sie werden es sehn!

 

2013: Vertraue mir, ich traue dir

Der Regenbogen war ein Zeichen, dass Gott uns seine Treue hält.

Der Sohn am Kreuz war uns ein Zeichen, dass Gott uns seine Treue hält.

Die Liebe ist für uns ein Zeichen, dass Gott uns seine Treue hält.

Refr.: Vertraue mir, ich traue dir. Und Gott ist mit im Bund. Auf Treu und Glauben geb ich dir die Hand und versprech: Die Liebe bindet dich und mich. Die Liebe ist das Band.

 

2014: Steh auf

1. Wo Unrecht die Menschen zu Boden streckt, da helft ihnen, Menschen, aufzustehn.

Wo Leiden den Menschen den Atem nimmt, da hilf ihnen, Jesus, aufzustehn.

Wo Sterben den Menschen das Leben nimmt, da hilf ihnen, Vater, aufzustehn!

Leben, steht auf für das Leben. Steh auf für das Leben und lebe. Steh auf immer wieder und lebe!

2. Wo Hunger die Menschen zu Boden streckt, da helft ihnen, Menschen, aufzustehn.

Wo Unrast den Menschen den Atem nimmt, da hilf ihnen, Jesus, aufzustehn.

Wo Bosheit den Menschen das Leben nimmt, da hilf ihnen, Vater, aufzustehn!

Freiheit, steh auf für die Freiheit. Steh auf für die Freiheit und kämpfe. Steh auf immer wieder und kämpfe!

3. Wo Missgunst die Menschen zu Boden streckt, da helft ihnen, Menschen, aufzustehn.

Wo Schwermut den Menschen den Atem nimmt, da hilf ihnen, Jesus, aufzustehn.

Wo Trübsal den Menschen das Leben nimmt, da hilf ihnen, Vater, aufzustehn!

Frieden, steh auf für den Frieden. Steh auf für den Frieden und hoffe. Steh auf immer wieder und hoffe!

4. Wo Lüge die Menschen zu Boden streckt, da helft ihnen, Menschen, aufzustehn.

Wo Enge den Menschen den Atem nimmt, da hilf ihnen, Jesus, aufzustehn.

Wo Krankheit den Menschen das Leben nimmt, da hilf ihnen, Vater aufzustehn!

Liebe, steh auf für die Liebe. Steh auf für die Liebe und liebe. Steh auf immer wieder und liebe!

 

2015: Im Anfang: das Ende, im Ende: der Anfang

Im Leben schläft das Ende, im Ende schläft der Tod. Im Tod schläft der Anfang, im Anfang schläft das Leben.

1. Ein Mensch wird geboren, ein Licht für die Welt. Ein Mensch wie ein Same, im Leben gesät.

Doch Leben will leben, will wachsen und werden. Doch Leben muss lernen, muss enden und sterben.

2. Verschließ nicht die Augen, verschließ nicht dein Herz. Dir geht es wie allen, da mach dir nichts vor.

Auch Jesus war menschlich, wollt leben wie alle. Er rang mit dem Tode; der bracht ihn zu Falle.

3. Der Mensch hofft auf Leben, er hofft auch im Tod. Kann Jesus ihn retten, befrei'n aus der Not?

Der Vater will zeigen: Auch Jesus muss sterben. Wer glaubt an den Schöpfer, wird Leben doch erben.

4. Die Liebe des Sohnes, die Liebe allein kann Leben erwecken, kein Ende wird sein.

Was anfängt, wird enden; kein Mensch kann da helfen. Doch Gott sät im Ende; er wird alles wenden.

5. So werden wir sterben und hoffen zugleich: Wir sterben auf Erden hinein in sein Reich.

Kein ewiges Leben ist hier uns gegeben. Wer glaubt, wird bekennen: Auf Tod folgt das Leben!

 

2016: Alles hat seine Zeit

Alles hat seine Zeit, hat Geschehen und auch Vergehen. Alles hat seine Zeit, Gott begleitet, schenkt Heil und Segen.

Gott zu suchen, ist Leben, Gott zu finden, ist der Tod. Ihn besitzen, ist Ewigkeit. Alles hat seine Zeit.

1. Jubeln, sich freuen, Würde erleben, wie ein König sein hat seine Zeit.

Zweifel, sich ducken, Demut empfinden, wie ein Bettler sein hat seine Zeit.

2. Halten und Hüten, Saatgut entdecken, den Frieden schaffen hat seine Zeit.

Werfen und schleudern, Fäuste erheben, Feuer ausrufen hat seine Zeit.

3. Suchend sich finden, Brüche erleben, den Herzschlag spüren hat seine Zeit.

Schweigend sich äußern, Mut zur Versöhnung, die Richtung wechseln hat seine Zeit.

4. Den Tod beklagen, das Grab aushalten, die Tränen spüren hat seine Zeit.

Das Leben feiern, vom Fest erzählen, neue Wege gehen hat seine Zeit.

 

2017: Worte bewegen

1. Worte, Rufe, Jubelschreie; das Leben unermesslich zart. Worte, Rufe, Jubelschreie; wir feiern Gottes Gegenwart.

Hört unsre Worte der Begeisterung, um Gott zu ehren mit jubelndem Wort: Gott sei nah im lebendigen Wort.

2. Worte, scharf wie Messerstiche; das Leben unbegreiflich hart. Worte, scharf wie Messerstiche; wir kennen auch den eignen Part:

Mein eignes Denken, Tun und Handeln, um mich zu heben mit treffendem Wort. Gott, sei nah mit befreiendem Wort.

3. Worte, Trost in Lebensfragen; das Leben unergründlich gut. Worte, Trost in Lebensfragen; sie schenken Kraft und Lebensmut.

Sie geben Hoffnung, Sinn und Zukunft. Sie sind für alle ein stärkendes Wort. Gott, sei nahe mit tröstendem Wort.

4. Wort, gesprochen, Wort geschrieben; das Leben unbegreiflich tief. Wort gesprochen, Wort geschrieben; wir spür'n den Geist, der sie rief.

Sie stiften an zu Krieg und Frieden. Wir sprechen das Versöhnungswort. Gott, sei nahe mit friedvollem Wort.

5. Worte, Wandlung und Verwandlung; Brot und Wein unverständlich da. Worte, Wandlung und Verwandlung; wir finden Gott im Liebesmahl.

Auch unser Leben wird neu und Gott nah. Gott schenkt Befreiung mit lebendigem Wort. Gott, sei nah mit verwandelndem Wort.

6. Worte, Schreie, Todesklänge, Kreuz und Grab unerträglich schwer. Worte, Schreie, Todesklänge; wir seh'n den Tod und fühl'n uns leer.

DIe Gräben unsrer Zeit: Tod und Terror; Glaubenfragen ohne sinnvolle Antwort. Gott, sei nach mit präsentem Wort.

7.Ohne Worte. Todesruhe. Die Worte unaussprechlich, weit. Ohne Worte, Todesruhe; wir suchen in der Einsamkeit.

Die Worte fehlen; das Leid viel zu groß. Gib, Gott, uns hier und jetzt ein ermutigendes Wort. Gott, sei nahe mit nur einem Wort.

8. Worte, Leben und Auferstehung. Du bist das Wort, unauslöschbar bunt. Worte, Leben und Auferstehung. Sprich du das Wort in unserm Bund.

Im Anfang und am Ende der Zeit: Gott ist und bleibt selbst das haltende Wort. Gott, sei nahe mit Christus, dem Wort.

9. Worte, Deutung und der Zuspruch; auf dem Weg unerwartet nah. Worte Deutung und der Zuspruch, sein Lebenswort bleibt stetig wahr.

Geh unsre Zeiten mit: Dritter im Bunde. Geh unsre Wege mit: Wanderer im Wort. Gott, sei nahe mit deinem Geist-Wort.

 

2018: Jerusalem

1. Jerusalem. Im Namen des Friedens. Jerusalem. Wir ziehen durch zwölf Tore ein: Frieden suchend. Name jeder Hoffnung.

Refr.: Jeruschalajim. Jeruschalajim. Friede, Peace. Schalom. Salam.

2. Jerusalem. Die Basis des Friedens? Jerusalem. Wir hören hinter Mauern: Friede mit euch! Grundwort unsres Lebens.

3. Jerusalem. Im Besitz des Friedens? Jerusalem. Wir suchen Versöhnung: Frieden durch Gott. Besitz immer umsonst?

4. Jerusalem. Die Stätte des Friedens? Jerusalem. Wir teilen weltweit Jesu Brot: Frieden im Mahl. Freiheit neu geschenkt.

5. Jerusalem. Im Erdloch der Friede. Jerusalem. Wir legen Steine auf das Grab: statt Frieden nur Tod! Friedhof ohne Leben.

6. Jerusalem. Das Schweigen des Friedens. Jerusalem. Wir leben ohne Hoffnung: Frieden wünschend. Stille kaum zu fassen.

7. Jerusalem. Der Friede bricht sich Bahn. Jerusalem. Wir atmen das Wort Gottes: Friede mit dir! Worte für das Leben.

8. Jerusalem. Ein Aufbruch im Frieden. Jerusalem. Wir wandeln im Geist Jesu: Friedensstifter. Gehend für den Frieden.